Das grosszügige räumliche Gefüge des Zunfthaus zur Schmiden macht die verschiedenen Epochen erlebbar. Die bezaubernden Fabelwesen und Medaillons der spätgotischen Decke stammen vom Rapperswiler Tischmacher Hans Küng und Sohn. In den geschnitzten Rosetten erkennen die Gäste groteske Figuren der Schedelschen Weltchronik.
Im repräsentativen Saal entdecken Sie ein schmuckvolles Barockbuffet aus dem 17. Jahrhundert am ursprünglichen Standort, den alten Zürcher Regimentsspiegel, die Schlaguhr aus dem Jahr 1673 und viele andere Zeitzeugen.
1336 | Zusammenfassung verschiedener Berufsgruppen in der Zunft zur Schmiden: Schmidt, Swertfeger (Waffen), Kannengiesser (Teller/Platten), Gloggner (Kuh-/Kirchenglocken), Spengeller, Sarwürcker (Panzerhemden), Scherer und Bader |
1376 | Schmidenzunft betreibt als Eigentümerin an der Strehlgasse eine Trinkstube |
1412 | Kauf des Hauses "zem guldin Horn" an der grossen Hofstatt (Ecke Marktgasse/Rindermarkt) durch die Zunft zur Schmiden – damit gilt es als eines der ältesten Zunfthäuser der Stadt |
1520 | Einbau des gotischen Zunftsaals mit speziellen Fensterpfeilern, Säulen und spätgotischen Wand- & Deckenfriesen mit Fabelwesen |
1701 | Eröffnung des ersten Restaurants im Zunfthaus |
1856 | Installation eines neuen Gaslichts anlässlich der ersten Erweiterung des Zunftsaals |
1893 | Installation des elektrischen Lichts bei der zweiten Erweiterung des Zunftsaals |
1901 | Erweiterung des Zunftsaales mit Einbau der Saalhebewand |
2001 | Erwerb der Nachbarliegenschaft "Zum schwarzen Adler" durch die Zunft zur Schmiden |
2009 - 2010 | Umbau & Renovation des Zunfthauses; Wiedereröffnung als exklusive Bankettlokalität ohne Restaurantbetrieb |

