Zunftgeschichte

Die Geschichte der Zunft zur Schmiden beginnt mit der Brun'schen Zunftverfassung im Jahr 1336. Noch heute finden sich im Zunfthaus unzählige Zeugnisse aus sechs Jahrhunderten faszinierender Zunftgeschichte.

Zunfthaus-Geschichte

1336
Zusammenfassung verschiedener Berufsgruppen in der Zunft zur Schmiden: Schmidt, Swertfeger (Waffen), Kannengiesser (Teller/Platten), Gloggner (Kuh-/Kirchenglocken), Spengeller, Sarwürcker (Panzerhemden), Scherer und Bader.
 
1376
Schmidenzunft betreibt als Eigentümerin an der Strehlgasse eine Trinkstube.
 
1412
Kauf des Hauses «zem guldin Horn» an der grossen Hofstatt (Ecke Marktgasse/Rindermarkt) durch die Zunft zur Schmiden – damit gilt es als eines der ältesten Zunfthäuser der Stadt.
 
1520
Einbau des gotischen Zunftsaals mit speziellen Fensterpfeilern, Säulen und spätgotischen Wand- und Deckenfriesen mit Fabelwesen.
 
1701
Eröffnung des ersten Restaurants im Zunfthaus.
 
1856
Installation eines neuen Gaslichts anlässlich der ersten Erweiterung des Zunftsaals.
 
1893
Installation von elektrischem Licht bei der zweiten Erweiterung des Zunftsaals.
 
1901
Erweiterung des Zunftsaales mit Einbau der Saalhebewand.
 
2001
Erwerb der Nachbarliegenschaft «Zum schwarzen Adler» durch die Zunft zur Schmiden.
 
2009–10

Umbau und Renovation des Zunfthauses; Wiedereröffnung als exklusive Bankettlokalität ohne Restaurantbetrieb.

Schmiden-Zunft

Der Ursprung liegt in der Zusammenfassung verschiedener Berufsgruppen: Schmidt, Swertfeger (Waffen), Kannengiesser (Teller/Platten), Gloggner
(Kuh-/Kirchenglocken), Spengeller, Sarwürcker (Panzerhemden), Scherer und Bader.

Die Zunfttradition wird in Zürich wie in keiner anderen Stadt hochgehalten. Jährlicher Höhepunkt ist das Sechseläuten. Beim beliebten Frühlingsfest ziehen die Zürcher Zünfte zum Sechseläutenplatz, wo um 18 Uhr der Böögg verbrannt wird. Am Abend besuchen sich die Zünfte gegenseitig in ihren Zunfthäusern.

www.schmiden.ch

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